Talblick
50 Millionen Facebook Pages. Das ist eine echte Hausnummer, ein Ansporn, aber auch eine Warnung. Denn nur, weil man eben “auch” als Unternehmen auf Facebook präsent ist, heißt es nicht, dass man dadurch seinen Gewinn verdoppelt oder gar verdreifacht. Aber man kann sich präsentieren. Und das sehr gut – zumindest, wenn man die wichtigsten Regeln befolgt. Denn neben vielen Fehlerfallen, die es bei Facebook gibt, ist vor allem das Schreiben eines Facebook Posts die Disziplin, die bei Vielen letztendlich zum Halsbruch führt.
Damit das nicht passiert, habe ich Ihnen meine ganz persönlichen 6,5 Regeln zusammengestellt, die potenziell jeden einzelnen Post zu einem Erfolgshit machen könnten. Theoretisch. Denn natürlich spielen viele andere Faktoren dabei mindestens eine genauso wichtige Rolle. Aber davon demnächst mehr. Bis dahin: Viel Spaß mit mir und meinen 6,5 Regeln für bessere Facebook Posts (Englisch).
Attraktive Arbeitgeber müssen sich immer wieder etwas Neues einfallen lassen, damit man dem Mangel an Nachwuchskräften entgegen wirken kann. Zum ersten Mal war iCrossing auf dem MUT 2013 vertreten, um talentierte Studenten und Young Professionals als neue Arbeitnehmer zu gewinnen.
Der Münchner Unternehmens-Tag fand dieses Jahr zum 7. Mal in der Hochschule München statt. Vertreter/-innen von über 40 Messeständen und insgesamt knapp 700 Messebesucher/-innen trafen am 15.Mai 2013 am Campus Pasing aufeinander, um im Austausch miteinander wichtige Kontakte zu knüpfen.
Wir stellen uns vor – Beginnend mit einer Unternehmenspräsentation, gehalten von unserem CFO Oliver Buchberger, verfolgten wir das Ziel, das Interesse der anwesenden Studenten und Young Professionals zu wecken.
Tags werden in unterschiedlichster Ausprägung und in einer Vielzahl von Anwendungsgebieten genutzt. Jedoch wollen wir uns hier auf Tags und ihren Einsatz im Online-Marketing beschränken.
Tags sind Code-Snippets, die in den Quellcode einer Website eingebunden werden, um Drittanbietern das Tracking (zu Deutsch das “Verfolgen”) von Besuchern zu ermöglichen. Im Volksmund wird hier oft noch von “Tracking-Pixeln” gesprochen, wobei aus technischer Sicht die meisten Tags heute durch den Einsatz von JavaScript umgesetzt werden.
Das klassische Pixel dient oft nur als Fallback-Lösung, sollte der Browser eines Besuchers JavaScript nicht unterstützen. Grundsätzlich lassen sich folgende Tags unterscheiden:
- Counter Tags
- Conversion Tags
- Remarketing Tags
- Container Tags
Guter Content und relevante Keywords sind nicht nur wichtig für die Suchmaschinenoptimierung, sondern sogar unumgänglich bei der Optimierung einer Webseite. Doch was nutzt der beste Content, wenn die Crawler der Suchmaschinen ihn nur mit Mühe und Not oder im schlimmsten Fall gar nicht erfassen können? Um diese Frage zu klären, widme ich mich heute dem Thema Crawlability von Webseiten.
Haben Webseitencrawler Schwierigkeiten bei der Indexierung, so kann sich das negativ auf die Bewertung einer Webseite durch die Suchmaschinen und somit auf das Ranking auswirken. Suchmaschinen möchten dem User stets das bestmögliche Suchergebnis mit dem größten Nutzen präsentieren. Sind zwei Seiten inhaltlich gleich wertvoll, so entscheidet v.a. die Erschließbarkeit der Webseiten über das bessere/schlechtere Ranking, denn Suchmaschinenbetreiber gehen in der Regel davon aus, dass Schwierigkeiten bei der Erschließung für den Crawler auch mit Schwierigkeiten für den User einhergehen. Können Inhalte überhaupt nicht gecrawlt werden, so tritt der „worst case“ ein, d.h. die Seiten landen nicht im Index und können somit unter keinen Umständen als Suchergebnis präsentiert werden.
Welche Faktoren beeinflussen die Crawlability?
Stephen Wolfram bekommt im Augenblick eine Menge Presse. Direkt auf seinen Blogpost über die Berechenbarkeit von Menschen folgte ein Interview mit Spiegel Online. Stephen Wolfram ist ein extrem kluger Kopf. Hätten wir mehr Mitmenschen von seinem Kaliber, die ihre Brainpower in Suchmaschinenalgorithmen stecken – der gesamte Online Markt würde anders aussehen. Es gäbe weniger Marktdominanz von einigen wenigen Playern, es gäbe vermutlich mehr Innovation, die EU müsste kein Kartellverfahren prüfen – kurz: Es wäre eine bessere Welt.
Aber: Sieht man von dem PR-Rummel einmal ab, wissen wir erstaunlich wenig Neues. Nichts von dem was Wolfram gerade veröffentlicht hat, wäre nicht auch mit sozio-demografischer Analyse nach Altväter Sitte erhebbar gewesen. Das wäre sogar die deutlich rauschärmere Variante gewesen. Großes Vertrauen (Statistik-Sprech: Konfidenz) hätte ich zudem nicht in die Ergebnisse. Panels mögen anfällig für sozial gewünschte Antworten sein. Aber auf Facebook kann jeder und jede alles und noch mehr ins persönliche Profil schreiben. Wussten Sie zum Beispiel, dass ich der Erfinder des Serranoschinkenbrotes bin? Wenn Sie das Rezept wollen, hinterlassen Sie einen Kommentar!
Versteckt zwischen all den “Captain Obvious”-Momenten findet sich zumindest ein interessantes Phänomen: Das “Friendship Paradoxon”. Im Durchschnitt haben die meisten Leute auf Facebook weniger Freunde als ihre Freunde. Der Stoff, aus dem Statistikklausuren sind…
Wie lang kann man eigentlich über eine einzige Website reden? Einen ganzen Tag. Und selbst das reicht noch lange nicht – zumindest, wenn es um Facebook geht. Daher: Hut ab, liebe Kollegen von allfacebook. Die Auswahl der Vorträge zur allfacebook Marketing Conference verdient einen Daumen nach oben – und das nicht nur, weil Kollege Martin Assmann (1. v.r., Hand lässig auf Daumen) als Sprecher selbst einen riesen Vortrag gehalten hat.
Wir alle warten auf die Ankunft des twitternden Kühlschranks im Massenmarkt. Seine Marktreife steht symbolisch für die nächste Phase der Internet Evolution. Seit Jahren wird der Nachfolger von Social Media – a.k.a. “Internet der User” mit „kurz vor Durchbruch“ bewertet. Doch wie steht es mit dem Internet der Dinge, der Verknüpfung der Internetwelt mit realen Gegenständen im Frühjahr 2013?
Fünf vor Peak
Das renommierte Marktforschungsinstitut Gartner veröffentlicht regelmäßig einen Bericht über IT-Trends, die für die kommenden Jahre erwartet werden. Im so genannten Hype Cycle für 2013 wird das Internet der Dinge als Technology Trigger ausgewiesen. Das bedeutet, dass Early Adopter auf den Trend aufspringen. Laut Gartner steht es kurz davor als Hype auch in Massenmedien aufgenommen zu werden (dem so genannten „Peak of Inflated Expectations“)
Die NEXT gehört in Deutschland zu den Events, die im Digital Bereich den Ton angeben. Das Line Up am Vormittag des ersten Tages war insofern ungewöhnlich, dass zwischen Silicon Valley Vordenkern, die uns die Zukunft und tatsächlich schier endlosen Ausbauformen von Crowdsourcing und Mobile in leuchtenden Farben nahegebracht haben, Peer Steinbrück als Redner im Programm stand.
Steinbrück – einer der wenigen Erwachsenen ohne Sneaker – hat sich in der Vergangenheit nicht unbedingt als Technologie-Experte hervorgetan. Daher haben nicht wenige Leute, mit denen ich vorher gesprochen habe, seiner Rede mit einer gewissen Verspanntheit entgegengesehen. Aber: War gar nicht so schlecht. Natürlich High-Level, technische Untiefen hat er umschifft. Seine Kernaussage: Deutschland wird Weltmeister im IT Export – und zwar deswegen: Wir können Exportweltmeister, wenn nicht mehr in absuluten Zahlen (wegen China) dann auf jeden Fall per Capita. Grund dafür sei unser mittelständischer “Industrial Backbone” den wir – und hier unterschieden wir uns von z.B. den USA – nicht in zwei Jahrzehnten Globalisierung und Offshoring verloren hätten. Und jetzt bauen wir eine IT-Industrie auf (Stichwort Sillicon Allee) und wenn die einmal etabliert wäre, ließen wir uns auch hier nicht mehr die Butter vom Brot nehmen.
Die diesjährige SMX fand am 9. und 10. April im Hilton Munich Park Hotel statt. Der Fokus lag dabei auf der ständig wachsenden Bedeutung von Social Media für SEO, insbesondere auf Google+ und dem „Author Rank“ – denn gerade diesem wird künftig als wichtiger Einflussfaktor in der Bewertung von Content eine tragende Rolle zukommen.
Im Eröffnungsvortrag von Search Engine Land Editor-in-Chief Danny Sullivan und Googles Business Product Manager Jake Hubert wurde zwar immer wieder betont, dass der „Author Rank“ bisher noch kein eindeutiges Ranking-Signal ist. Man kann aber davon ausgehen, dass man darauf nicht mehr lange warten muss.
Eine große – ich will jetzt nicht sagen Lüge – aber zumindest Grauzone, ist Folgendes:
Google erklärt immer wieder ganz offiziell, dass es für das System keinen Unterschied macht, ob der Werbetreibende mit Leerzeichen oder mit Bindestrich im Keyword einbucht. Das Keyword “Damen-Hose“ ist laut Google folglich genau das gleiche wie „Damen Hose“. Wird davon ausgegangen, dass es sich nun um dasselbe Keyword handelt, so müsste Googles System eigentlich auch genau das gleiche Ergebnis liefern.
Müsste. Die Wahrheit sieht nämlich ganz anders aus.
Hier sind zwei Screenshots mit Suchen nach „Damen-Hose“ und „Damen Hose“. Verwendet wurde das Anzeigevorschautool von Google, um mögliche Unterschiede aufgrund der Cookie Historie oder ähnlichem zu vermeiden:



