Talblick

Mai. 15, 2013 | von Martin Assmann Was ist Tag Management?

Tags werden in unterschiedlichster Ausprägung und in einer Vielzahl von Anwendungsgebieten genutzt. Jedoch wollen wir uns hier auf Tags und ihren Einsatz im Online-Marketing beschränken.

Tags sind Code-Snippets, die in den Quellcode einer Website eingebunden werden, um Drittanbietern das Tracking (zu Deutsch das “Verfolgen”) von Besuchern zu ermöglichen. Im Volksmund wird hier oft noch von “Tracking-Pixeln” gesprochen, wobei aus technischer Sicht die meisten Tags heute durch den Einsatz von JavaScript umgesetzt werden.

Das klassische Pixel dient oft nur als Fallback-Lösung, sollte der Browser eines Besuchers JavaScript nicht unterstützen. Grundsätzlich lassen sich folgende Tags unterscheiden:

  • Counter Tags
  • Conversion Tags
  • Remarketing Tags
  • Container Tags


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Mai. 08, 2013 | von Daniela.Buettner Crawlability von Webseiten

Guter Content und relevante Keywords sind nicht nur wichtig für die Suchmaschinenoptimierung, sondern sogar unumgänglich bei der Optimierung einer Webseite. Doch was nutzt der beste Content, wenn die Crawler der Suchmaschinen ihn nur mit Mühe und Not oder im schlimmsten Fall gar nicht erfassen können? Um diese Frage zu klären, widme ich mich heute dem Thema Crawlability von Webseiten.

Haben Webseitencrawler Schwierigkeiten bei der Indexierung, so kann sich das negativ auf die Bewertung einer Webseite durch die Suchmaschinen und somit auf das Ranking auswirken. Suchmaschinen möchten dem User stets das bestmögliche Suchergebnis mit dem größten Nutzen präsentieren. Sind zwei Seiten inhaltlich gleich wertvoll, so entscheidet v.a. die Erschließbarkeit der Webseiten über das bessere/schlechtere Ranking, denn Suchmaschinenbetreiber gehen in der Regel davon aus, dass Schwierigkeiten bei der Erschließung für den Crawler auch mit Schwierigkeiten für den User einhergehen. Können Inhalte überhaupt nicht gecrawlt werden, so tritt der „worst case“ ein, d.h. die Seiten landen nicht im Index und können somit unter keinen Umständen als Suchergebnis präsentiert werden.

Welche Faktoren beeinflussen die Crawlability?


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Mai. 02, 2013 | von Victor Fuentes Ja, man kann mit einem Teilchenbeschleuniger eine Flasche Bier öffnen, aber…

Stephen Wolfram bekommt im Augenblick eine Menge Presse. Direkt auf seinen Blogpost über die Berechenbarkeit von Menschen folgte ein Interview mit Spiegel Online. Stephen Wolfram ist ein extrem kluger Kopf. Hätten wir mehr Mitmenschen von seinem Kaliber, die ihre Brainpower in Suchmaschinenalgorithmen stecken – der gesamte Online Markt würde anders aussehen. Es gäbe weniger Marktdominanz von einigen wenigen Playern, es gäbe vermutlich mehr Innovation, die EU müsste kein Kartellverfahren prüfen – kurz: Es wäre eine bessere Welt.

Aber: Sieht man von dem PR-Rummel einmal ab, wissen wir erstaunlich wenig Neues. Nichts von dem was Wolfram gerade veröffentlicht hat, wäre nicht auch mit sozio-demografischer Analyse nach Altväter Sitte erhebbar gewesen. Das wäre sogar die deutlich rauschärmere Variante gewesen. Großes Vertrauen (Statistik-Sprech: Konfidenz) hätte ich zudem nicht in die Ergebnisse. Panels mögen anfällig für sozial gewünschte Antworten sein. Aber auf Facebook kann jeder und jede alles und noch mehr ins persönliche Profil schreiben. Wussten Sie zum Beispiel, dass ich der Erfinder des Serranoschinkenbrotes bin? Wenn Sie das Rezept wollen, hinterlassen Sie einen Kommentar!

Versteckt zwischen all den “Captain Obvious”-Momenten findet sich zumindest ein interessantes Phänomen: Das “Friendship Paradoxon”. Im Durchschnitt haben die meisten Leute auf Facebook weniger Freunde als ihre Freunde. Der Stoff, aus dem Statistikklausuren sind…


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Mai. 02, 2013 | von Carsta Maria Mueller Wenn Content King ist, dann ist der User mindestens Kaiser.

Wie lang kann man eigentlich über eine einzige Website reden? Einen ganzen Tag. Und selbst das reicht noch lange nicht – zumindest, wenn es um Facebook geht. Daher: Hut ab, liebe Kollegen von allfacebook. Die Auswahl der Vorträge zur allfacebook Marketing Conference verdient einen Daumen nach oben – und das nicht nur, weil Kollege Martin Assmann (1. v.r., Hand lässig auf Daumen) als Sprecher selbst einen riesen Vortrag gehalten hat.


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Apr. 29, 2013 | von Bjoern Koester „Wo ist die Rampensau?“ – Das Internet der Dinge klopft bereits an!

Wir alle warten auf die Ankunft des twitternden Kühlschranks im Massenmarkt. Seine Marktreife steht symbolisch für die nächste Phase der Internet Evolution. Seit Jahren wird der Nachfolger von Social Media – a.k.a.  “Internet der User” mit  „kurz vor Durchbruch“ bewertet. Doch wie steht es mit dem Internet der Dinge, der Verknüpfung der Internetwelt mit realen Gegenständen im Frühjahr 2013?

Fünf vor Peak

Das renommierte Marktforschungsinstitut Gartner veröffentlicht regelmäßig einen Bericht über IT-Trends, die für die kommenden Jahre erwartet werden. Im so genannten Hype Cycle für 2013 wird das Internet der Dinge als Technology Trigger ausgewiesen. Das bedeutet, dass Early Adopter auf den Trend aufspringen. Laut Gartner steht es kurz davor als Hype auch in Massenmedien aufgenommen zu werden (dem so genannten „Peak of Inflated Expectations“)

Hype Cycle

Hype Cycle for Emerging Technologies, Quelle: Gartner (August 2012)


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Apr. 25, 2013 | von Julian Heerdegen NEXT Berlin – Sneaker, Silicon und Steinbrück

Die NEXT gehört in Deutschland zu den Events, die im Digital Bereich den Ton angeben. Das Line Up am Vormittag des ersten Tages war insofern ungewöhnlich, dass zwischen Silicon Valley Vordenkern, die uns die Zukunft und tatsächlich schier endlosen Ausbauformen von Crowdsourcing und Mobile in leuchtenden Farben nahegebracht haben, Peer Steinbrück als Redner im Programm stand.

Steinbrück – einer der wenigen Erwachsenen ohne Sneaker – hat sich in der Vergangenheit nicht unbedingt als Technologie-Experte hervorgetan. Daher haben nicht wenige Leute,  mit denen ich vorher gesprochen habe, seiner Rede mit einer gewissen Verspanntheit entgegengesehen. Aber: War gar nicht so schlecht. Natürlich High-Level, technische Untiefen hat er umschifft.  Seine Kernaussage: Deutschland wird Weltmeister im IT Export – und zwar deswegen: Wir können Exportweltmeister, wenn nicht mehr in absuluten Zahlen (wegen China) dann auf jeden Fall per Capita. Grund dafür sei unser mittelständischer “Industrial Backbone” den wir – und hier unterschieden wir uns von z.B. den USA – nicht in zwei Jahrzehnten Globalisierung und Offshoring verloren hätten. Und jetzt bauen wir eine IT-Industrie auf (Stichwort Sillicon Allee) und wenn die einmal etabliert wäre, ließen wir uns auch hier nicht mehr die Butter vom Brot nehmen.


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Apr. 19, 2013 | von Etzel Kaiser Die Macht des Autors – Recap SMX München 2013

Die diesjährige SMX fand am 9. und 10. April im Hilton Munich Park Hotel statt. Der Fokus lag dabei auf der ständig wachsenden Bedeutung von Social Media für SEO, insbesondere auf Google+ und dem „Author Rank“ – denn gerade diesem wird künftig als wichtiger Einflussfaktor in der Bewertung von Content eine tragende Rolle zukommen.

Im Eröffnungsvortrag von Search Engine Land Editor-in-Chief Danny Sullivan und Googles Business Product Manager Jake Hubert wurde zwar immer wieder betont, dass der „Author Rank“ bisher noch kein eindeutiges Ranking-Signal ist. Man kann aber davon ausgehen, dass man darauf nicht mehr lange warten muss.


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Apr. 04, 2013 | von Michael Groeger AdWords: Ungelöste Rätsel bei der Anzeigenauslieferung

Eine große – ich will jetzt nicht sagen Lüge – aber zumindest Grauzone, ist Folgendes:

Google erklärt immer wieder ganz offiziell, dass es für das System keinen Unterschied macht, ob der Werbetreibende mit Leerzeichen oder mit Bindestrich im Keyword einbucht. Das Keyword “Damen-Hose“ ist laut Google folglich genau das gleiche wie „Damen Hose“. Wird davon ausgegangen, dass es sich nun um dasselbe Keyword handelt, so müsste Googles System eigentlich auch genau das gleiche Ergebnis liefern.

Müsste. Die Wahrheit sieht nämlich ganz anders aus.

Hier sind zwei Screenshots mit Suchen nach „Damen-Hose“ und „Damen Hose“. Verwendet wurde das Anzeigevorschautool von Google, um mögliche Unterschiede aufgrund der Cookie Historie oder ähnlichem zu vermeiden:


Damen-Hose mit Bindestrich


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Apr. 02, 2013 | von Oliver Zehn The NEXT Big Thing: Audience Intelligence Marketing

Digital Marketing ist ein zentraler Stellhebel, um nachhaltig den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens zu steigern, und zwar in jeder Größenordnung und Branche.

Der häufig anzutreffende Status Quo im Digital Marketing steht diesem Erfolg allerdings meist im Wege, da er oft nicht auf validierten Thesen, sondern dem Bauchgefühl vieler CMOs basiert und so die Planung und Anwendung digitaler Instrumente bestimmt.

Audience Intelligence Marketing bietet das erforderliche Navigationswerkzeug, um den bis dato isoliert in Silos agierenden, separat incentivierten und häufig im Dunkeln tappenden Channel-Manager aus dem Tal der Tränen zu helfen. Denn er weist den Weg zu einem ganzheitlichen, integrierten und wirklich zielführenden Digital Marketing.

Besuchen Sie uns auf der NEXT zu unserem Workshop Audience Intelligence Marketing – am 23. April um 14:00.


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Mrz. 28, 2013 | von Martin Assmann Was haben Lesben, Schwule und Speck gemeinsam?

Red Box - Human Rights CampaignMögliche Antworten wären: Traffic, Sichtbarkeit, ein Meme und ein gehijacktes Meme. Haben Sie auch schon bemerkt, dass Facebook- und Twitter-User zunehmend ihre Profilbilder in ein rotes Gleichheitszeichen ändern? Und fragen Sie sich auch: Was steckt dahinter? Wir haben die Antwort!

Das “=” Zeichen kommt von der Human Rights Campaign (HRC), einer amerikanischen Organisation, die sich für die Gleichberechtigung von Lesben, Schwulen, Homosexuellen, Bisexuellen und Transgender-Persönlichkeiten einsetzt. Sie fordern Gleichberechtigung zu Hause, auf der Arbeit und in der Öffentlichkeit. Aktuell protestieren die Aktivisten vor allem für eine einheitliche Gesetzgebung bei der Ehe. Der Surpreme Court, das höchste Gericht in den USA, hat am Dienstag mit einer zweitägigen Anhörung zum Thema gleichgeschlechtliche Ehe begonnen. Als Symbol der Gleichheit wählte die HRC ein rotes Gleichheitszeichen und forderte Gleichgesinnte auf, ihre Zustimmung auch auf Facebook und Twitter öffentlich zu zeigen.


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